Upgrade Info





Menü

Links & Informationen


Startseite -Willkommen bei Doxycyclin.info-

Wir freuen uns, Sie auf unserer Seite
zu DOXYCYCLIN begrüßen zu dürfen:


Einleitung:

Während DOXYCYCLIN anfangs nur als Arzneimittelvormischung durch Futtermühlen eingemischt werden durfte (Fütterungsarzneimittel), ist dieser Wirkstoff seit Ende 2004 auch als das Präparat Pulmodox® Virbac Tierarzneimittel GmbH zur direkten Anwendung auf dem schweinehaltenden Betrieb erhältlich. DOXYCYCLIN kann damit problemlos auf dem Hof auch in bestandseigenes Futter eingemischt werden.

DOXYCYCLIN wurde speziell für die Aufnahme über das Futter (oral) entwickelt. Daher werden nur geringe Wirkstoffmengen benötigt, um sehr effektive Wirkstoffspiegel im Organismus zur Behandlung von Lungenentzündungen zu ereichen.

Ein weiterer Vorteil der geringen Wirkstoffmengen ist, dass von den Tieren entschieden weniger Wirkstoff ungenutzt ausgeschieden wird. Umfassende ökotoxikologische Untersuchungen belegen, dass auch die minimalen Restmengen in der Gülle abgebaut werden, so dass sich bei der Ausbringung keine relevanten Auswirkungen auf die Umwelt ergeben.


Dank der Möglichkeit gegen das PRRS-Virus und Mykoplasmen zu impfen, guter Hygiene und professionellem Management, hat sich die Gesundheit der deutschen Schweine deutlich verbessert. Trotzdem werden Tierarzt und Landwirt immer wieder mit den Anzeichen akuter Lungenerkrankungen konfrontiert:

Hohes Fieber bis 42.0°C, Atemnot, verschärfte Atmung durch verkrampfte und schleimblockierte Bronchien, Fressunlust, Abgeschlagenheit und Husten.


Oft handelt es sich um Atemwegsinfektionen, an denen verschiedene Einflussfaktoren beteiligt sind. Eine wichtige Rolle spielt die Interaktion mehrerer Erreger bei gleichzeitiger Einwirkung unterschiedlicher Umfeldbedingungen sowie die individuelle Infektionsanfälligkeit des Tieres.

Häufig liegen deshalb keine klar zuzuordnenden Krankheitsbilder sondern Krankheitskomplexe vor. Mischinfektionen mit verschiedenen Erregern wie z. B. Mycoplasma hyopneumoniae, Pasteurella multocida und Actinobacillus pleuropneumoniae (APP) sowie Viren wie dem Influenza-A-Virus, PRRS-Virus und dem Porzinen Respiratorischen Coronavirus (PRCV) und anderen Erregern werden hierfür verantwortlich gemacht.

Erkrankte Tiere vermehren die Erreger massiv und scheiden diese beim Husten millionenfach aus. Tiere deren Immunsystem dem bis dahin „normalen“ Infektionsdruck im Stall standhalten konnten, stehen jetzt einem immensen Infektionsdruck gegenüber. Die Infektion und die daraufhin innerhalb von 48-96 Stunden später zu beobachtenden sichtbaren (klinischen) Erkrankungsfälle ziehen immer größere Kreise zuerst in der Bucht, dann über verschiedene Buchten, bis hin zum ganzen Abteil. Über gemeinsame Luftführungen und auch durch Verschleppungen großer Erregermengen mit sekretkontaminierten Gegenständen (Kleidung, Hände, Werkzeuge...) kann es sogar zu einer massiven Ausbreitung im gesamten Bestand kommen.


Behandlungsmaßnahmen betreffen erkrankte Tiere (Tierschutz). Von besonderer Bedeutung für den vorbeugenden Tierschutz und die Wirtschaftlichkeit der Tierhaltung ist jedoch die Erkrankungsausbreitung effizient zu verhindern. Daher sollte keine Zeit verloren werden durch sofortige antibiotische Versorgung erkrankter Tiere, die Erregerausscheidung zu minimieren (therapeutischer Einsatz) und die umliegenden „Kontakttiere“, die zwar noch gesund erscheinen, aber in der Regel bereits infiziert sind, ebenfalls antibiotisch zu behandeln (Metaphylaxe).

  • Je früher eine Behandlung stattfindet, desto kleiner ist der Kreis bereits infizierter Tiere und lässt somit die Menge einzusetzender Antibiotika und die damit verbundenen Kosten reduzieren.
  • Je früher eine schon stattgehabte Infektion behandelt wird, desto weniger Gewebeschäden können die Erreger im Atmungsapparat anrichten. Dies erspart dem betroffenen Tier nachhaltig Leiden und ist ökonomisch sehr wichtig, da ein bereits erkranktes Tier auch nach der Erreger-Abtötung noch beträchtliche Zeit benötigt, alle Organschäden wieder zu beseitigen (Rekonvaleszenz). In dieser Zeit ist an eine wirtschaftliche Aufzucht nicht zu denken. Dazu bleiben viele Organschäden häufig irreparable. Das Tier bleibt nachhaltig belastet und bietet an diesen „Narben“ immer wieder die Möglichkeit für erneute Infektionen (Reinfektionen).

Nur gesund bleibende Tiere sind daher in der Aufzucht wirtschaftlich und nur gesunde Tiere eignen sich letztendlich als Lebensmittel für den Mensch.